Mobbing Tipps für Beruf und Familie

Mobbing Tipps für Beruf und Familie ist ein wichtiger Hinweis darauf, dass Sie es nicht hinnehmen müssen, gemobbt zu werden.

Es gibt viele Gründe, warum Menschen andere mobben. Auch Chefs tun dies (“bossing”). Gemobbt wird jedoch nicht nur im Beruf, sondern auch im privaten Umfeld, in Familie, Schule, Freundeskreis und Partnerschaft. Manchem Mobber sind seine Gründe bewußt, den meisten Mobbern jedoch nicht. Die Bandbreite der Gründe reicht von konkreten Karrierewünschen bis hin zu unbewußten, frühkindlich verankerten Ängsten und Selbstzweifeln. Nun wäre es zwar interessant, zu wissen, was den Anderen dazu bewegt Sie zu mobben, doch im ersten Schritt ist noch viel wichtiger für Sie zu erkennen, warum es ausgerechnet Sie trifft. Daraus leitet sich ab, was Sie selbst in Zukunft dagegen tun können.

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Sie können etwas tun.

Manchmal reicht eine kleine Veränderung im eigenen Verhalten. Mit großen Folgen. Richten Sie also zunächst den Blick auf sich selbst.

Der erste Schritt: Warum trifft es Sie?

Vielleicht sogar immer wieder. Ich helfe Ihnen, sich selbst realistisch und aus der Fremdperspektive zu betrachten. Oft sind es banale, für Sie selbst ganz normale Verhaltensweisen, eine unbewußte Distanziertheit, der Ton, das äußere Erscheinungsbild. Aspekte, die schnell erkennbar sind und genau so schnell verändert werden können. Im ersten Schritt ist es also wichtig herauszufinden, welche Gefühle, Eindrücke und Meinungen das eigene Auftreten, Erscheinungsbild, Verhalten bei anderen erzeugt und ob dies mit Ihrer Selbstwahrnehmung übereinstimmt. Daraus ergibt sich, wieviel und was Sie in Zukunft von sich zeigen möchten und wie Sie dies tun können.

Erfahren Sie, wie Sie die Situation kurzfristig entschärfen und was Sie langfristig für ein mobbingfreies Leben tun können.

Das Beispiel eines Jugendlichen zeigt sehr anschaulich, wie Kleinigkeiten im Verhalten Dinge zum Positiven verändern können.

Die Grundlage dafür ist natürlich die Reflexion des eigenen Selbstbildes und Selbstverständnisses. Der Junge im Beispiel liess es zu, dass Andere ihn kennenlernen und dadurch eine Chance haben, Sympathien für und eine eigene Meinung über ihn zu entwickeln.

Mobbing: Er wurde sein Leben lang gehänselt. Dann hat eine Kleinigkeit alles verändert

Weichei. Opfer. Versager. Worte können schmerzhaft sein und Wunden hinterlassen. Mobbing kann Leben zerstören. Denn emotionale Gewalt kann sogar noch mehr verletzen als körperliche – jeder, der sie erlebt hat, weiß das und Studien können es belegen. Mobbing kann jeden betreffen. Einige erleben nur Phasen, in denen sie ausgeschlossen und gehänselt werden. Andere müssen ihr Leben lang damit klar kommen, dass sie nicht dazugehören.Zu Ihnen gehörte auch Josh. An seiner Highschool in einer US-Kleinstadt fand er keine Freunde. Seine Mitschüler schikanierten ihn, er hatte nie das Gefühl dazuzugehören. Seine Mutter beschloss, ihn auf eine Schule in einer größeren Stadt zu schicken. Vielleicht würde es Josh dort besser gehen, dachte sie. Auch Josh machte sich Hoffnungen: “Ich dachte, vielleicht werde ich dort wie alle anderen behandelt. Ich wollte einfach ein normaler Junge sein. Ich hatte genug davon, ein Niemand zu sein. Ich wollte ein Jemand sein. Ich wollte den Menschen zeigen, wer ich bin”, sagt Josh.Und dann tat er etwas – im Grunde nur eine Kleinigkeit -, das viel Mut erforderte und sein Leben für immer verändern sollte.

Jeden Morgen stand Josh an der Tür vor der Schule und hielt sie für seine Mitschüler auf. Er lächelte jeden an, der an ihm vorbeikam. Und er ließ sich nicht davon einschüchtern, dass einige ihn für verrückt hielten.

Nach ein paar Wochen war Josh zu einer Konstante für jeden Schüler an seiner neuen Highschool geworden. Sie fingen an, ihn zu respektieren.

“Eine Tür zu öffnen ist mehr als ein körperlicher Akt. Es geht darum, sich selbst zu zeigen, Menschen kennenzulernen, ihnen ein gutes Gefühl zu geben, sie willkommen zu heißen. Indem man eine Tür öffnet, gibt man den Menschen die Hoffnung, dass jemand sie mag”, erklärt Josh.

Jetzt war er nicht länger unsichtbar. Er sah jedem Schüler jeden Tag in die Augen. Und es veränderte einfach alles.

Quelle: Huffington Post, 30.1.2015

Das Video dazu sehen Sie hier:

Mobbing und Bossing im Job

Sie können tatsächlich einiges dafür tun, um eine akute Situation zu entschärfen oder einem erneuten Mobbing vorzubeugen, in einem neuen Umfeld alte Fehler nicht zu wiederholen. Sollte jedoch an der derzeitigen Stelle alles nichts mehr helfen, dann gibt es Wege, möglichst sanft aus dem akuten Dickicht herauszufinden. Im ein oder anderen Fall mag ein guter Rechtsbeistand nötig sein. Hier unterstütze ich Sie in Zusammenarbeit mit der Kanzlei Jäkel & Wehrmann in Frankfurt am Main.

Bei Fragen zu Ihrem persönlichen Anliegen

und weiteren Fragen aus den Bereichen Beruf, Privatleben und Gesundheit unterstütze ich Sie gern als systemische Beraterin, systemische Therapeutin und Hypnotherapeutin.